Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Allgemeines
Für sämtliche Geschäfte zwischen dem Kunden und Mag. Miriam Weberstorfer – ArchäoNOW e.U. gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (in Folge mit „AGB“ abgekürzt). Der Auftraggeber erkennt durch die Unterfertigung des Angebots bzw. des Auftrages die Gültigkeit der AGB für das zugrundeliegende Geschäft an. Entgegenstehende AGB des Kunden sind nur dann wirksam, wenn sie von ArchäoNOW ausdrücklich schriftlich anerkannt werden. Von diesen AGB abweichende oder diese ergänzende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, so berührt dies die Verbindlichkeit der übrigen Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame, die ihr dem Sinn und Zweck am nächsten kommt, zu ersetzen.

2. Vertragsabschluss
Grundlage der Geschäftsbeziehungen ist der jeweilige Vertrag, in dem alle vereinbarten Dienstleistungen (Leistungsumfang) sowie die Vergütung festgehalten werden.
Die Angebote von ArchäoNOW sind freibleibend. Der Kunde ist an seinen Auftrag zwei Wochen nach Zugang bei ArchäoNOW gebunden. Aufträge, basierend auf ein schriftlich gelegtes Angebot von ArchäoNOW, werden durch die schriftlich unterzeichnete Bestellung oder durch eine Anzahlung vom Auftraggeber an den Auftragnehmer rechtswirksam. Aufträge des Kunden gelten erst durch schriftliche Auftragsbestätigung von ArchäoNOW als angenommen, sofern ArchäoNOW nicht – etwa durch Tätigwerden auf Grund des Auftrages – zu erkennen gibt, dass sie den Auftrag annimmt.
Bei der Organisation von Events organisiert und koordiniert ArchäoNOW für den Auftraggeber eine Veranstaltung. Veranstalter im rechtlichen Sinn einer Veranstaltung ist der Auftraggeber. Dieser tritt gegenüber Dritten (z.B. beauftragte Veranstaltungsunternehmen) als Auftraggeber auf. Sämtliche daraus resultierende Rechte, Ansprüche und Verpflichtungen stehen dem Auftraggeber selbst zu. Der Leistungsumfang orientiert sich am Angebot. ArchäoNOW akquiriert und vermittelt im Namen und im Auftrag des Auftraggebers Leistungen Dritter (Fremdleistungen) und führt die Projektabwicklung, -organisation und -koordination im Umfang des erteilten Auftrages durch. Dies betrifft etwa den Abschluss von Verträgen im Gastronomiebereich, den Abschluss von Verträgen mit Künstlern & Co

3. Leistung und Honorare
Wenn nichts anderes vereinbart, entsteht der Honoraranspruch von ArchäoNOW für jede einzelne Leistung, sobald diese erbracht wurde. Die Verrechnung erfolgt nach Absprache entweder nach tatsächlichem Stundenaufwand mit vereinbartem Stundensatz oder nach im Auftrag festgelegten Pauschalen. Bei Pauschalen wird eine Kürzung des Honorars aufgrund ersparter Aufwendungen ausgeschlossen. ArchäoNOW ist berechtigt, zur Deckung ihres Aufwandes Vorschüsse zu verlangen.
Alle Leistungen von ArchäoNOW, die nicht ausdrücklich durch das vereinbarte Honorar abgegolten sind, werden gesondert entlohnt. Das gilt insbesondere für alle Nebenleistungen von ArchäoNOW. Alle Der Agentur erwachsenen Barauslagen, die über den üblichen Geschäftsbetrieb hinausgehen (z.B. für Botendienste, außergewöhnliche Versandkosten oder Reisen) sind vom Kunden zu ersetzen.
Kostenvoranschläge von ArchäoNOW sind grundsätzlich unverbindlich. Wenn abzusehen ist, dass die tatsächlichen Kosten die von ArchäoNOW schriftlich veranschlagten um mehr als 20 Prozent übersteigen, wird ArchäoNOW den Kunden auf die höheren Kosten hinweisen. Die Kostenüberschreitung gilt als vom Kunden genehmigt, wenn der Kunde nicht binnen drei Tagen nach diesem Hinweis schriftlich widerspricht und gleichzeitig kostengünstigere Alternativen bekannt gibt.
Für alle Arbeiten von ArchäoNOW, die aus Verschulden des Auftraggebers nicht zur Ausführung gelangen, gebührt ArchäoNOW eine angemessene Vergütung. Mit der Bezahlung dieser Vergütung erwirbt der Kunde an diesen Arbeiten keinerlei Rechte; nicht ausgeführte Konzepte, Entwürfe u. dgl. sind unverzüglich an ArchäoNOW zu retournieren.

4. Auftragsänderungen, -vereitelung, Stornierung und Rücktritt
ArchäoNOW ist berechtigt vom Vertrag zurückzutreten, falls ihr nach Vertragsabschluss Umstände in den wirtschaftlichen Verhältnissen des Kunden bekannt werden, durch welche die Ansprüche und Forderungen seitens ArchäoNOW nicht mehr ausreichend gesichert erscheinen. Die bis zu diesem Zeitpunkt des Rücktrittes von ArchäoNOW entstandenen (Vermögens-)Schäden (z.B. durch Ausschlagung anderer Aufträge) sind ArchäoNOW binnen 14 Tagen nach Bekanntgabe/Rechnungslegung zu ersetzen.
Änderungen oder Abweichungen einzelner Leistungen, die nach Vertragsabschluss notwendig werden, teilt ArchäoNOW dem Auftraggeber unverzüglich mit. Soweit durch die Veränderungen der vereinbarte Inhalt des Vertrages nicht oder nur unwesentlich berührt wird, steht – auf Grund dieser Abweichungen – dem Auftraggeber kein Kündigungsrecht zu.
Für Veranstaltungen gilt: Bei Vertragsstornierung bis 3 Tage vor Termin durch den Kunden ist ArchäoNOW berechtigt 70% Stornogebühr zu verrechnen, danach beträgt die Stornogebühr 100%. Zu Veranstaltungen zählen in diesem Falle auch Schnitzeljagdprogramme!
Für Schnitzeljagdprogramme gilt: Der Storno bis zum 15. Tag vor dem Programm ist kostenlos. Bei Storno vom 15. bis 4. Tag vor der Schnitzeljagd beträgt die Stornogebühr 50 % des Basispreises. Bei Storno vom 3. Tag bis Schnitzeljagd beträgt die Stornogebühr 100 % des Basispreises. Den Basispreis zum jeweiligen Produkt erlesen Sie stets aus den auf http://www.archaeo-now.com publizierten letztgültigen Preislisten.

5. Eigentumsrecht und Urheberschutz
Alle Leistungen von ArchäoNOW (z.B. Anregungen, Ideen, Skizzen, Fotos, Konzepte, Entwürfe, konkrete PR-Maßnahmen, Veranstaltungsabläufe etc.), auch einzelne Teile daraus, bleiben ebenso wie die einzelnen Werkstücke und Entwurfsoriginale im Eigentum von ArchäoNOW und können von der Agentur jederzeit – insbesondere bei Beendigung des Agenturvertrages – zurückverlangt werden. Der Kunde erwirbt durch Zahlung des Honorars nur das Recht der Nutzung zum vereinbarten Zweck und im vereinbarten Nutzungsumfang. Ohne gegenteilige Vereinbarung mit ArchäoNOW darf der Kunde die Leistungen von ArchäoNOW nur selbst, ausschließlich in Österreich und nur für die Dauer des Vertrages nutzen.
Für sämtliche Schnitzeljagden und Programme gilt, dass der Spielbogen und alle weiteren Dokumente, Fotos, etc. sowohl in Daten- als auch in Printform Eigentum der Agentur ArchäoNOW sind und bleiben. Sämtliche spielrelevanten Unterlagen werden für den Spielzweck zu Veranstaltungsbeginn ausgegeben und am Ende wieder eingesammelt.
Änderungen von Leistungen von ArchäoNOW durch den Kunden sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung von ArchäoNOW und – soweit die Leistungen urheberrechtlich geschützt sind – des Urhebers zulässig. Für die Nutzung von Leistungen von ArchäoNOW, die über den ursprünglich vereinbarten Zweck und Nutzungsumfang hinausgeht, ist – unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist – die Zustimmung von ArchäoNOW erforderlich. Dafür steht ArchäoNOW und dem Urheber eine gesonderte angemessene Vergütung zu. Für die Nutzung von Leistungen von ArchäoNOW bzw. von Werbemitteln, für die ArchäoNOW konzeptionelle oder gestalterische Vorlagen erarbeitet hat, nach Ablauf des Agenturvertrages ist – unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist – ebenfalls die Zustimmung von ArchäoNOW notwendig.
Der Kunde erklärt sich einverstanden, dass Foto-Material aus Veranstaltungen für Werbezwecke von ArchäoNOW herangezogen wird. Dies betrifft sowohl den Internet-Auftritt als auch Printwerbematerialien.

6. Kennzeichnung
ArchäoNOW ist berechtigt, auf allen Werbemitteln und bei allen Maßnahmen (Werbung, Veranstaltungen) auf ArchäoNOW und auf allenfalls den Urheber hinzuweisen, ohne dass dem Kunden dafür ein Entgeltanspruch zusteht.

7. Genehmigung
Alle Leistungen von ArchäoNOW (insbesondere alle Vorentwürfe, Veranstaltungskonzepte,…) sind vom Kunden zu überprüfen und binnen drei Tagen freizugeben. Bei nicht rechtzeitiger Freigabe gelten diese als vom Kunden genehmigt.
Der Kunde wird insbesondere die rechtliche, vor allem die wettbewerbs- und kennzeichenrechtliche Zulässigkeit der Leistung überprüfen lassen. ArchäoNOW veranlasst eine externe rechtliche Prüfung nur auf schriftlichen Wunsch des Kunden; die damit verbundenen Kosten hat der Kunde zu tragen.

8. Termine
ArchäoNOW bemüht sich, die vereinbarten Termine einzuhalten. Die Nichteinhaltung der Termine berechtigt den Kunden allerdings erst dann zur Geltendmachung der ihm gesetzlich zustehenden Rechte, wenn er ArchäoNOW eine Nachfrist von mindestens 14 Tagen gewährt hat. Diese Frist beginnt mit dem Zugang eines Mahnschreibens an ArchäoNOW. Eine Verpflichtung zur Leistung von Schadenersatz aus dem Titel des Verzugs besteht nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von ArchäoNOW. Unabwendbare oder unvorhersehbare Ereignisse – insbesondere Verzögerungen bei Auftragnehmern von ArchäoNOW – entbinden ArchäoNOW jedenfalls von der Einhaltung des vereinbarten Liefertermins.

9. Zahlung
Rechnungen von ArchäoNOW sind prompt netto Kassa ohne jeden Abzug fällig. Alle Zahlungen haben auf ein angegebenes Konto zu erfolgen und zwar spesenfrei und ohne Abzug. Bei Überschreitung des Zahlungszieles ist ArchäoNOW dazu berechtigt, ab dem Tag des Verzuges Verzugszinsen zu berechnen, deren Höhe 4% über der jeweiligen Bankrate liegt, mindestens jedoch 9,5% p.a.. Überdies ist der Vertragspartner gegenüber ArchäoNOW in diesem Fall verpflichtet, sämtliche anfallenden gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten sowie Mahnspesen zu bezahlen. Gelieferte Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum von ArchäoNOW. Der Kunde darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen.
Auf Wunsch von ArchäoNOW stellt der Auftraggeber, innerhalb eines vereinbarten Zeitraumes, unabhängig vom vereinbarten Konzept- bzw. Betreuungs-Honorar ein Budget – zur Tilgung anfallender Fremdleistungen – laut schriftlichem Kostenvoranschlag zur Verfügung. Dieses Budget darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Auftraggebers überschritten werden.
Für Schnitzeljagden gilt: Abgerechnet wird anhand der Teilnehmerliste, welche bis 3 Tage vor dem Event per E-Mail bei office@archaeo-now.com einlangt. Sollten mehr Teilnehmer als vorgesehen die Schnitzeljagd oder das Programm bestreiten, so wird nach den tatsächlich spielenden Personen verrechnet.

10. Gewährleistung und Schadenersatz
Der Kunde hat allfällige Reklamationen innerhalb von drei Tagen nach Leistung durch ArchäoNOW schriftlich geltend zu machen und zu begründen. Im Fall berechtigter und rechtzeitiger Reklamationen steht dem Kunden nur das Recht auf Verbesserung der Leistung durch ArchäoNOW zu. Bei gerechtfertigter Mängelrüge werden die Mängel in angemessener Frist behoben, wobei der Auftraggeber dem Auftragnehmer alle zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen ermöglicht. Die Beweislastumkehr gemäß § 924 ABGB ist ausgeschlossen, das Vorliegen des Mangels im Übergabezeitpunkt ist vom Auftraggeber zu beweisen.
Schadenersatzansprüche des Kunden, insbesondere wegen Verzugs, Unmöglichkeit der Leistung, positiver Forderungsverletzung, Verschuldens bei Vertragsabschluss, mangelhafter oder unvollständiger Leistung, Mängelfolgeschadens oder wegen unerlaubter Handlungen sind ausgeschlossen, soweit sie nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von ArchäoNOW beruhen. Für ArchäoNOW zur Bearbeitung überlassenen Unterlagen des Kunden übernimmt das Unternehmen keinerlei Haftung.

11. Haftung
ArchäoNOW wird die dem Unternehmen übertragenen Arbeiten unter Beachtung der allgemein anerkannten Rechtsgrundsätze durchführen und den Kunden rechtzeitig auf erkennbare gewichtige Risiken hinweisen. Für die Einhaltung der gesetzlichen, insbesondere der wettbewerbsrechtlichen Vorschriften, auch bei den von ArchäoNOW vorgeschlagenen Maßnahmen, ist aber ausdrücklich der Kunde selbst verantwortlich. Er wird eine von ArchäoNOW vorgeschlagene Maßnahme erst dann freigeben, wenn er sich selbst von der (wettbewerbs-)rechtlichen Unbedenklichkeit vergewissert hat oder wenn er bereit ist, das mit Durchführung der Maßnahme verbundene Risiko selbst zu tragen. Jegliche Haftung von ArchäoNOW für Ansprüche, die auf Grund der Maßnahme gegen den Kunden erhoben werden, wird ausdrücklich ausgeschlossen; insbesondere haftet ArchäoNOW nicht für Prozesskosten, eigene Anwaltskosten des Kunden oder Kosten von Urteilsveröffentlichungen sowie für allfällige Schadenersatzforderungen oder ähnliche Ansprüche Dritter. Für den Fall, dass wegen der Durchführung einer PR-Maßnahme ArchäoNOW selbst in Anspruch genommen wird, hält der Kunde ArchäoNOW schad- und klaglos. Der Kunde hat ArchäoNOW somit sämtliche finanziellen und sonstigen Nachteile (einschließlich immaterieller Schäden) zu ersetzen, die ArchäoNOW daraus entstehen.
Bei Veranstaltungen hat der Kunde den notwendigen Versicherungsschutz auf seine Kosten abzuschließen. Durch ArchäoNOW wird der Versicherungsschutz nur bestellt, soweit dies im Einzelnen ausdrücklich vereinbart wurde. Für Beschädigungen, die durch Gäste, Mitarbeiter oder Beauftragte des Veranstalters verursacht werden, haftet dieser selbst (z.B. Mietsachschäden wie Zigarettenloch).

12. Anzuwendendes Recht
Auf die Rechtsbeziehungen zwischen Kunden und ArchäoNOW ist ausschließlich österreichisches Recht anzuwenden.

13. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort ist der Sitz von ArchäoNOW. Als Gerichtsstand für alle sich mittelbar oder unmittelbar zwischen ArchäoNOW und dem Kunden ergebenden Streitigkeiten wird das für den Sitz von ArchäoNOW örtlich und sachlich zuständige österreichische Gericht vereinbart. Es gilt österreichisches Recht. ArchäoNOW ist jedoch auch berechtigt, ein anderes, für den Kunden zuständiges Gericht anzurufen.